Stundenastrologie: Hat unsere Beziehung eine Zukunft?

Diese Frage wurde von einer Frau gestellt, die seit mehreren Jahren in einer unbefriedigenen Beziehung mit ihrem Freund lebte. Sie hatten zusammen ein Kind. Es gab Streit und sie hatte das Gefühl, als ob sie nur noch wegen dem Kind zusammenblieben. Er gab sich keine Mühe, an der Beziehung irgendetwas zu verändern. Sie war eine fröhliche, lebenslustige und leidenschaftliche Frau und fühlte sich schon länger unwohl in der Beziehung. Trotz allem hoffte sie auf eine Besserung, auch wegen dem gemeinsamen Kind. Sie sagte, Ihr Freund sei kalt und lieblos und es gibt in der Beziehng keine Nähe. Die Fragerin hatte schon länger über eine Trennung nachgedacht und weil Sie sich nicht sicher war, hat sie diese Frage gestellt.

Die Fragerin wird durch Venus und den Mond dargestellt, der Freund durch Mars und die Sonne. Venus erhöht die Sonne, sie ist in Mars` Domizil und im 7. Haus: Sie liebt Ihren Freund noch und hängt an ihm, gleichzeitig ist sie unglücklich (Venus im Exil). Die Konjunktion mit Merkur zeigt entweder Sex oder Streit an: Wie sich gezeigt hatte, stritt sie sich oft mit dem Freund, und dachte aber auch oft an andere Männer, da diese Beziehung auch sexuell nicht erfüllend war. Es ist bemerkenswert, dass sich Venus die Sonne – also die männliche sexuelle Kraft – wünscht.

Der Mond ist der Co – Signifikator der Fragerin und steht für ihre Gefühle. Das achte Haus ist das Haus der Angst: Sie macht sich sorgen um die ganze Situation. Stier ist das Exil von Mars, der ja hier der Freund ist: Sie hat langsam genung von ihm und möchte endlich wieder Nähe und sie selbst sein. Der Mond ist erhöht, er möchte also seine Gefühle frei ausleben können, er denkt hier an sich selbst.

Bis jetzt haben wir die Gefühle und die Situation der Fragerin untersucht, doch wie steht es um ihren Freund? Mars und Sonne sind beide erhöht, aber in jeweils fallenden Häusern. Die Sonne ist ausserdem noch in der Facie von Mars und im Exil von Venus. Mars ist in der Triplizität und dem Exil des Mondes, und in der Grenze von Venus. Mit Hilfe der Rezeptionen können wir die ganze Gefühlspalette untersuchen: Was jeder der Partner will und verabscheut und wie er seinem Partner gegenüber steht.
Planeten, die in ihren eigenen Zeichen oder Zeichen ihrer Erhöhung sind, lieben sich selbst am meisten. Erhöhung kann auch anzeigen, dass man sich selbst „auf ein Podest stellt“. Das bestätigt die Aussage der Fragerin, er sei nur mit sich selbst beschäftigt. Mars hat gemischte Gefühle gegenüber der Fragerin: Er hat auch noch Gefühle für die Fragerin, aber er ist in der Beziehung unglücklich (Mars in den Würden des Mondes, Sonne im Exil von Venus). Seine Planeten in den fallenden schwachen Häusern spiegeln wieder, wie unmotiviert er in der Beziehung ist. Der Freund kann aus sich „nicht herauskommen“, denn Planeten in diesen Häusern werden nicht viel zustandebringen.

Für weitere Informationen zur Beziehung schauen wir uns den Arabischen Punkt der Heirat an (Es ist egal ob die Partner verheiratet sind oder nicht, dieser Punkt gibt uns Infomrationen über alle Arten von Beziehungen mit einer „7. Haus – Person“). Er liegt auf 06°24 Waage, sein Dispositor ist Venus. Venus ist wie gesagt im Exil, die Beziehung ist überhaupt nicht stark. Die gemischten Gefühle der beiden in Bezug auf Venus zeigen, dass es sehr schwer wird, die Beziehung aufrecht zu halten. Die Sonne kann Venus nicht ausstehen, nur der Mond ist noch an der Beziehung interessiert, weil er in ihrem Domzil ist.

Der nächste Aspekt von Mars ist ein Quadrat mit der Sonne: Es sieht nicht danach aus, dass er sich ändert, er wird sich weiterhin auf sich selbst konzentrieren. Der Mond geht als nächstes durch eine Opposition auf Jupiter zu. Diese Opposition findet in der Nähe von Algol statt, dem Fixstern, bei dem man symbolisch oder konkret seinen Kopf verliert. Ich deute das so, dass es zur Trennung kommt; Auch weil der nächste Aspekt der Venus eine Konjunktion mit Uranus ist.

Alle diese Punkte zusammengenommen sieht es danach aus, als ob die Beziehung zu Ende gehen wird. Die beiden Partner haben zwar noch Gefühle füreinander, aber sie hat viel mehr Hoffnung in diese Beziehung als er. Die Rezeptionen müssten stärker sein, um diese Beziehung positiv zu verändern.

vor 5 Monaten

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